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Wandern im Alpenmosaik Montafon

Ich bin wieder da. Im Montafon. Meiner absoluten Herzensregion. Nicht nur, dass hier vor vielen Jahren meine Wanderlust geweckt wurde, sondern weil ich hier schon so viele schöne Bergmomente sammeln durfte. Ich glaube, es gibt keine Region, wo man mir die Euphorie so anmerkt wie im Montafon. Jedes Mal, wenn ich hier meine Wanderschuhe schnüre, hüpft mein Herz ein Stück höher.

Und auch dieses Mal bin ich wieder zum Wandern im Montafon und lerne wieder neue Ecken kennen. 

Vom imposanten Rätikon, über die beeindruckende Silvretta zum sanften Verwall-Gebirge bis hinunter ins belebte Tal. Das “Alpenmosaik Montafon” bietet einfach eine atemberaubende Kulisse für Outdoor-Enthusiasten wie mich und dich. Egal ob zum Wandern, zum Biken, Klettern oder einfach nur zum Genießen. 

Den Duft der blühenden Almwiesen einsaugen, die atemberaubenden Aussichten vom Gipfel aus genießen und in klaren Bergseen für Abkühlung sorgen. Die Vielfalt des Alpenmosaiks lässt verschiedene Naturerlebnisse in relativ kurzen Entfernungen erleben.

In diesem Blogbeitrag nehme ich dich mit auf meinen Wandertrip ins Montafon und stelle dir 4 Wander-Touren vor, die du unbedingt auf deine Liste schreiben solltest. 

Aber Vorsicht: Es besteht höchstes Suchtpotenzial! 

Also los gehts, lasst uns eintauchen ins Alpenmosaik Montafon.

Wandern im Montafon auf der Bielerhöhe

Ich durfte das Montafon im Rahmen einer Kooperation mit der Montafon Tourismus GmbH erkunden. Alles, was du in diesem Artikel liest, beruht auf meinen eigenen Erfahrungen und Meinungen.

Das Alpenmosaik Montafon: Was das Wandern im Montafon so besonders macht

Die Region Montafon liegt im südwestlichen Teil Österreichs, in Vorarlberg. Hier treffen mehrere Gebirgszüge aufeinander, darunter das Rätikon-, Silvretta- und Verwall-Gebirge. Jeder dieser Gebirgszüge hat seine eigene Charakteristik

  • Der Rätikon beeindruckt mit seinen schroffen Gipfeln und steilen Felswänden,
  • die Silvretta ist bekannt für ihre vergletscherten Berge und majestätischen Dreitausendern, und
  • das Verwall-Gebirge präsentiert sanfte Wiesen, Seen und Moorlandschaften. Und nicht zuletzt gibt es noch
  • das Tal, das Herzstück, das alles miteinander verbindet.

Jedes Gebiet hat seine eigenen landschaftlichen Highlights.

Das „Alpenmosaik Montafon“ bezieht sich auf diese beeindruckende Vielfalt der verschiedenen Landschaften und Gebirgszüge. Ähnlich wie ein Mosaik, vereint das Alpenmosaik Montafon die unterschiedlichen geologischen Formationen, Gipfel, Täler, Wälder, Flüsse und Seen zu einer faszinierenden Gesamtheit.

Auf unterschiedlichsten Wegen können hier die 4 Erlebnisregionen entdeckt werden.

Die 4 Erlebnisräume des Alpenmosaik Montafon

Wo liegt das Montafon?

Das Montafon liegt im Westen Österreichs im Bundesland Vorarlberg und grenzt an die Schweiz und Tirol. Es erstreckt sich südlich von Bludenz und reicht bis zur Silvretta-Bielerhöhe. Wie oben erwähnt ist die Region von den Gebirgsketten Rätikon, Silvretta und Verwall eingegrenzt.

Das Montafon in Zahlen:

  • 4 Erlebnisregionen
  • 3 Gebirgsketten
  • 1.160 Kilometer markierte Wanderwege
  • 34 Themenwege
  • 21 Dreitausender
  • über 40 Hütten & Bergrestaurants
  • unzählige Glücksmomente
Landschaftsbild im Rätikon
Idylle und Ruhe pur auf dem Weg zur Tilisunahütte

Auf Streifzug durchs Alpenmosaik

4 beeindruckende Wanderungen im Montafon

Während meiner Zeit im Montafon habe ich drei der vier Erlebnisregionen erwandert und diese Touren möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

#1 Panoramawanderung ums Hohe Rad – Silvretta

Panoramawanderung Hohes Rad Blick auf den Piz Buin
die beeindruckende Landschaft der Silvretta mit dem imposanten Piz Buin im Hintergrund

Über die Hochalpenstraße ins Bergglück

Die erste Tour bringt mich ins Silvretta Gebirge. Das Silvretta-Gebirge zeichnet sich durch die unberührte Natur, die beeindruckende Hochgebirgslandschaft und die grandiosen Ausblicke aus. Es beherbergt zahlreiche Gipfel, die über 3.000 Meter hoch sind.

Schon die Fahrt zum Ausgangspunkt zur Silvretta Bielerhöhe auf 2.037 m ist ein echtes Highlight und das nicht nur für Motorradfahrer. Denn mit dem Regiobus fahren wir – wir das sind Janna von alpenactief.nl und ich – die mautpflichtige Silvretta Hochalpenstraße (€ 4,50 mit ÖPNV, € 18 pro PKW) nach oben. Wir kleben wohl die meiste Zeit der Fahrt am Fenster und mit jeder Kurve wird das Panorama noch schöner.

Am Stausee angekommen erwartet uns ein strahlend blauer See und dahinter die mächtigen Gipfel der Silvretta. Wir nehmen heute an dem BergePLUS Programm des Montafons teil und so geht es auch los mit unserer Gruppe von 7 Personen. In den nächsten Stunden möchten wir einmal um das Hohe Rad wandern. Das Hohe Rad mit seinen 2.945m fällt uns direkt ins Auge. 

Zwischen Almen, Bachläufen und 3000er

Vorbei am Stausee blicken wir ins Paznauer Tal und der Wanderweg führt uns durch das idyllische Bieltal. Die ersten Höhenmeter verlaufen sehr gemütlich entlang des Bachs, zwischen Kuhweiden und dem Hohen Rad auf der rechten Seite nach oben. Langsam tauchen auch die ersten 3.000 er vor uns auf.

Blick ins Bieltal
Schon zu Beginn beindruckt mich die Landschaft, als ich noch nicht wusste, was mich noch erwartet

WOW-Momente vor dem Piz Buin

So idyllisch und angenehm es hier ist, jetzt dürfen wir etwas mehr Höhenmeter machen. Unser Weg führt uns Richtung Radsattel, wir passieren einen kleinen See unterhalb des Hohen Rads. Begleitet von Wollgras und einem faszinierenden Panorama geht es über Felsen- und Geröllfelder – genau nach meinem Geschmack. 

Den letzten Aufstieg und mit jedem Schritt nach oben, kommt der Piz Buin, mit 3.312 Metern der höchste Berg Vorarlbergs, mehr hervor. Und dann stehen wir hier, am höchsten Punkt unserer Wanderung, dem Radsattel. Auf der Grenze Tirol – Vorarlberg und sind einfach nur sprachlos. Vor uns der Piz Buin mit seinem beeindruckenden Gletscher, das Silvrettahorn und einfach nur diese atemberaubende Landschaft. Der perfekte Platz für eine Pause. 

Während ich das Panorama auf mich wirken lasse, stelle ich mir vor, wie ich einmal dort über den Gletscher gehen werde. Mal schauen, wann es Realität wird. Ich hätte hier stundenlang sitzen können. Aber wir haben gerade mal die Hälfte der Wanderung geschafft.

Mit dem tollen Panorama geht somit weiter hinab bis zur Wiesbadener Hütte. Hier am Fuße des Piz Buins erscheint alles noch mächtiger und imposanter.

Auf dem Radsattel - Blick auf den Piz Buin
Hier möchte ich bleiben - mit Blick auf den Piz Buin
Schroffe Felsen, Seen auf der Silvetta Bielerhöhe
Blick auf die Wiesbadener Hütte

Im Höhenglück durch das idyllische Tal

Von hier aus geht es nun durch das Ochsental zurück zum Stausee. Wir wählen den alpineren Weg am Hang. Wer mag, kann auch über den breiteren Forstweg zurück wandern.

Dass wir die richtige Wahl getroffen haben, merken wir bald. Am Berghang des Hohen Rads wandern wir aus dem Tal, queren kleinere Wasserfälle, kraxeln ein bisschen über Felsen und ich fühle mich beim Anblick des Panoramas ein bisschen nach Alaska zurückversetzt.

Der Silvretta Stausee wird immer größer und wir finden nochmals ein tolles Plätzchen, um die Aussicht zu  genießen. Wir steigen hinab und unsere Schritte werden immer langsamer, nicht nur weil wir die Kilometer langsam in den Beinen merken, sondern weil es so eine Wanderung ist, die man ungern beendet.

Wandern im Alpenmosaik Montafon
Wandern im Alpenmosaik Montafon
Wanderung durchs Ochsental
Blick auf den Silvretta Stausee

Übersicht zur Wanderung ums Hohe Rad

Gehzeit

ca. 5-6 Stunden

Distanz

15,5 Kilometer

Höhenunterschied

690 hm ↑↓

Schwierigkeit

mittel

Anforderungen

Kondition, teilweise Trittsicherheit

Startpunkt

Silvretta Bielerhöhe

#2 Bike und Hike Tour zur Tilisunahütte – Rätikon

Drohnenfoto mit Blick auf die Tschaggunser Mittagsspitze
Radweg durch das beeindruckende Gampadestal

In die Pedale und los geht’s

Eine Bike & Hike Tour wollte ich schon immer mal machen. Gerade für Touren, die aufgrund der Länge eigentlich auf mehrere Tage aufgeteilt werden, können so auch gut als Tagestour gemacht werden.

In Schruns holen wir bei Intersport unser E-Bike ab. Vom Aktivpark Montafon geht es auf der Asphaltstraße oben. Ich bin froh, Unterstützung zu haben, denn die Kehren haben es ganz schön in sich. Nachdem die ersten Höhenmeter geschafft sind, taucht vor uns ein Wasserfall auf. “Da müssen wir hoch” – oha, von hier sieht es noch nach einem guten Stück aus. Vorbei am Tilisuna Seehorn, radeln wir durch das malerische Gampadestal, vergessen dabei aber nicht den Blick nach hinten zu werfen. Der Ausblick lohnt sich. Und ja, auch wenn wir denselben Weg zurück fahren, es sieht immer anders aus – Licht und Wetter können so viel ausmachen.

Radfahren mit Blick auf den Bartholomäeberg
Blick auf den Wasserfall unterhalb des Tilisuna Sees

Zu Fuß durchs Murmeltiergebiet

Nach knapp 1300 Höhenmetern erreichen wir die Tilisunaalpe, wo wir unsere Bikes abstellen. Dass es auf der Tour Murmeltiere geben wird, wurde uns schon beim Abholen der Räder mitgeteilt. Wir sollten darauf achten, unsere Räder nicht ins Gras zu legen, die Chancen, dass Lenker und Sattel angenagt werden, sind recht hoch.

Und auch auf der Fahrt bis hierher wurden wir von Murmeltier-Lauten begleitet. Von hier aus geht es nun zu Fuß weiter. Erst einen schönen Forstweg mit beeindruckendem Panorama auf die Berglandschaft und dann biegen wir rechts in einen schmalen Bergpfad ab. Die ersten Murmeltiere kreuzen unseren Weg. Zwischen sanft grünen Wiesen, Wollgras und schroffen Felsformationen gehen wir gemütlich etwa 1 Stunde bis wir die Tilisunahütte erreichen. Neben uns liegt der Tilisunasee. Wir setzen uns erst noch eine Weile ins Gras und genießen einfach das Panorama bis ins Klostertal, eher wir uns noch Kaffee und Kuchen in der Hütte gönnen. 

Malerisch liegt der Tilisunasee unterhalb der Hütte
Malerisch liegt der Tilisunasee unterhalb der Hütte
Wollgras beim Wandern im Montafon
Murmeltiergarantie im Montafon

Gestärkt geht es zurück. Unsere Bikes sind von den Murmeltieren verschont geblieben und wir radeln innerhalb kürzester Zeit nach unten. Okay. Es ist etwas übertrieben. Das Panorama auf die Tschaggunser Mittagsspitze und ins Tal sind so schön, dass wir schon noch den ein oder anderen Stopp einlegen müssen. 

Die Tour kann auch als geführte Tour im Rahmen des BergePLUS Programms gebucht werden.

Übersicht zur Bike & Hike Tour auf die Tilisunahütte

Zeit

ca. 3-4 Stunden

Distanz

ca. 33 Kilometer

Höhenunterschied

1630 ↑↓

Schwierigkeit

mittel

Anforderungen

Kondition

Startpunkt

Aktivpark Montafon

#3 Golmer Seenweg Wanderung – Rätikon

Über den Grat am Golmer Joch
Mystische Stimmung am Grat am Golmer Joch

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie oft ich hier schon aus der Gondel ausgestiegen bin, egal ob im Sommer oder im Winter. Am Golm, dem Familienberg im Rätikon, gibt es so viel zu entdecken. Auch dieses Mal bin ich wieder auf einer Wanderung unterwegs, die ich zwar teilweise schon kenne, aber durch die heute andere Stimmung nochmals komplett anders erlebe. 

Wetterspiel und beeindruckende Aussichten

Leider ist das Wetter heute ziemlich durchwachsen, was uns aber nichts ausmacht, denn so eine mystische Stimmung am Berg hat auch etwas. 

Wir starten an der Bergstation der Golmerbahn und gehen den ersten Teil auf dem Golmer Höhenweg. Was der Name schon vermuten lässt, sind Panoramaausblicke garantiert – vorausgesetzt das Wetter macht mit. Und tatsächlich nach knapp 300 Höhenmetern erreichen wir das Golmer Joch (2.124 m).

Alleine ist man hier auf dem Weg sicher nicht, aber ganz ehrlich, bei dem Panorama merkt man die anderen Leute gar nicht. Vor uns liegen die Drei Türme, die Sulzfluh und Drusenfluh, zu unserer Rechten die Zimba. Immer wieder beeindrucken mich die imposanten Gipfel. Zwischen sanften Wiesen und kargen Kalkfelsen führt der Weg weiter am Grat entlang bis zum Kreuzjoch. Ein Wechselspiel der Ausblicke. Die Sonne versucht sich immer mal wieder durchzukämpfen, scheitert leider und zack stehen wir auch schon wieder im Nebel. Einen kurzen Moment später sind die Ausblicke wieder frei. Ich liebe das Wetter, da sich immer wieder neue Blicke zeigen. 

Golmer Joch Gratwanderung
Ausblick auf Zimba im Rätikon
Mystiche Stimmung am Golm
Mystiche Stimmung am Golm

See(le)nglück in den Bergen

Vom Kreuzjoch aus kann man weiter Richtung Lindauer Hütte Wandern. Mehr zu der Wanderung kannst du hier lesen.

Wir nehmen allerdings die Abzweigung auf den Golmer Seenweg. Er führt uns langsam hinunter zu den bereits vorher entdeckten Seen. Die Gegend am Außergolm kenne ich nur vom Winter. Schön hier auch mal im Sommer unterwegs zu sein. Zwischen den Kühen suchen wir uns einen Platz und ziehen die Bergluft und das Panorama nur so auf.

Mit Blick auf den Bartholomäberg wandern wir an zwei weiteren Seen vorbei und erreichen über den Forstweg unseren Ausgangsort. Achja, ein Bild am Bilderrahmen darf natürlich nicht fehlen. 

Seenglück im Montafon
Achtsamkeit am See
Spaß muss auch dein

Zurück geht es mit der Bahn oder wer bisschen Lust auf Adrenalin hat, der sollte den Weg über den Waldrutschenpark nehmen. Ehrlich gesagt, hätte ich nicht erwartet, dass die Rutschen so abgehen und bei der ersten Rutsche wurde ich mit rasanter Geschwindigkeit vom Gegenteil überzeugt. Macht definitiv Spaß – nicht nur für Kinder.

Übersicht zur Wanderung auf dem Golmer Seenweg

Gehzeit

ca. 2 Stunden

Distanz

7,5 Kilometer

Höhenunterschied

440 hm ↑↓

Schwierigkeit

mittel

Anforderungen

Trittsicherheit

Startpunkt

Bergstation Golmerbahn

#4 Seetalweg am Hochjoch – Verwall

Wandern im Montafon
Ich liebe die Wanderwege im Montafon

Glücksgefühle am Hochjoch

Eine Reise ins Silvretta Montafon wäre unvollständig ohne eine Tour am Hochjoch. Und auch ich habe die schönste Erinnerung im Montafon am Hochjoch gemacht. Als ich damals auf einer Rundwanderung unterwegs war, ist plötzlich ganz unerwartet große Herde Steinböcke aufgetaucht. Das war so unglaublich und seitdem verbinde ich hier so tolle Glücksmomente.

Heute steht eine kurze Tour auf dem Plan, die aber nicht weniger schön ist. Mit der Sennigrat-Bahn fahren wir nach oben und werfen erst einmal einen Blick auf die gegenüberliegende Seite, wo wir die Tage zuvor unterwegs waren.

Die Wanderung startet mit ein paar gemütlichen Höhenmetern auf einem schönen Pfad Richtung Wormser Hütte. An der Hütte angekommen, haben wir auch schon den kompletten Aufstieg hinter uns. Von hier aus geht es nur noch bergab. Den ersten Blick auf den Herzsee genießen wir von hier oben und dann geht es für uns auch schon direkt nach unten. Unterhalb des Hochjochs liegt er malerisch eingebettet und umgeben von viel Wollgras. 

Auf dem Wanderweg zur Wormser Hütte
Ausblick ins Rätikon
Blick vom Herzsee ins Klostertal

SUPen und Klettersteig-Blicke

Wir folgen dem breiten Weg weiter zum Kälbersee. An der Hütte liegen SUPs, die man hier kostenlos nehmen darf. Das lassen wir uns nicht entgehen. Mit der Sonne im Gesicht schnappen wir uns ein Board und paddeln über den See.  Zurück an Land wartet nach ein paar Metern der Schwarzsee. Der ein wundervolles Panorama ins Klostertal und die imposanten Felsen der Roten Wand bietet, vor welcher wir vor etwa einem Jahr nach unserer Wanderung auf dem Lechweg standen

Vom See aus kann man auch sehr gut die Kletterer an der Wand beobachten. Zumindest wenn man sie denn findet. Das ist mal wieder ein Moment, wo man merkt wie mächtig die Berge doch sind und wie klein wir. Kurz oberhalb des Sees beginnt der Einstieg in einen wundervollen 4-Stunden Klettersteig (Schwierigkeit C), den ich vor einigen Jahren schon einmal gemacht habe.

Wir wandern weiter über einen schmalen Pfad auf der Rückseite des Berges zur Bergstation der Hochjoch Bergbahn. 

Seenidylle im Montafon
SUPen am Kälbersee

Übersicht zur Wanderung auf dem Seetalweg

Gehzeit

ca. 1,5 Stunden

Distanz

5,5 Kilometer

Höhenunterschied

40 hm ↑ 410 hm↓

Schwierigkeit

leicht

Anforderungen

Trittsicherheit

Startpunkt

Bergstation Sennigrat Bahn

LESETIPP

Wenn du noch mehr in Vorarlberg entdecken möchtest, dann findest hier hier noch mehr Inspiration.

Aktivwochende im Lechtal: Die besten Herbstaktivitäten und Tipps

Dornbirn: die besten Tipps für einen Kurztrip nach Vorarlberg

Wandern in Vorarlberg – meine schönsten Touren

Praktische Tipps für deine Wanderreise ins Montafon

Anreise und Mobilität ins Montafon

Das Montafon bzw Vorarlberg allgemein ist sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz gebunden. Von München aus bin ich mit der Regionalbahn und nur einem Umstieg in Lindau oder Bregenz direkt nach Schruns gefahren. Vor Ort ist das Busnetz sehr gut ausgebaut und bietet eine gemütliche und umweltfreundliche Alternative zu den Wanderausgangsorten. Alle Touren, die wir gemacht haben, haben wir mit dem Bus erreicht.

Übernachten im Montafon: Das Sankt Josefsheim in Schruns

Schruns eignet sich super als Ausgangslage für Wandertouren und Ausflüge im Montafon. Und wer viel aktiv ist, der braucht auch einen guten Schlaf. Ein super preiswertes und seltenes Konzept bietet das Sankt Josefsheim im Zentrum von Schruns, direkt an der Bahnstation Silvretta Montafon gelegen. 

Früher ein ehemaliges Hospital, heute hippes Hostel im Zentrum von Schruns. Neben Schlafkojen in Mehrbettzimmern, werden natürlich auch Doppelzimmer angeboten. Die Zimmer sind modern und minimalistisch, bieten dir aber jeglichen Komfort, den du für deinen Wanderurlaub im Montafon benötigst. Und das besondere, das Hotel ist klimaneutral, d.h. Strom und Wärme werden aus 100% erneuerbaren Energien versorgt.

Und wem der Magen nach langen Touren knurrt, der ist im dazugehörigen Restaurant richtig aufgehoben. Bei Sonne schmeckt es im Biergarten direkt noch besser.

BergePLUS Programm:

Das BergePLUS-Programm bietet eine breite Palette von Aktivitäten wie geführte Wanderungen, Mountainbike-Touren, Kletterkurse, Schneeschuhwanderungen, Skitouren und mehr. Die Aktivitäten werden von erfahrenen Guides und Fachleuten geleitet, die nicht nur die Region gut kennen, sondern auch über Fachwissen in Bezug auf Natur, Kultur und Sicherheit verfügen.Das Programm ist oft in der Gästekarte oder Kurtaxe enthalten, sodass Gäste die meisten Aktivitäten kostenlos oder zu vergünstigten Preisen genießen können.

Fazit zu meiner Wanderreise ins Montafon:

Ich war inzwischen schon so oft hier in der Gegend und jedes Mal entdecke ich eine neue Gegend. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, wie oft ich noch herkommen müsste, bis ich alles gesehen habe und bis sich irgendwann mal ein Sattsehen einsetzt. Unvorstellbar. Wenn ich das Wort Berglück anders formulieren sollte, dann würde es Montafon sein. Auch wenn man über Worte und Bilder niemals das Gefühl vor Ort weitergeben kann, vermute ich, dass du schon auf deinen gepackten Koffern sitzt und darauf wartest, ins Montafon zu reisen. 

Mit jedem Schritt hier in einem der unterschiedlichen Erlebnisräume des Alpenmosaiks Montafon schlägt das Herz ein Stück höher. 

Warst du schon einmal im Montafon unterwegs oder wird es dein nächstes Ziel? Erzähl mir gerne in den Kommentaren. Ich freue mich über dein Feedback!

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Ich bin Lisa. Weltenbummlerin, Abenteuerjunkie, Bergliebhaberin und vieles mehr. Wandern ist meine Leidenschaft und so versuche ich so viel Zeit wie möglich in der Natur zu verbingen.

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